StreetArt Berlin: Die Straßenkunst der Bundeshauptstadt – von Jenni Fuchs

Ich freue mich, für einen ersten Blogbeitrag zu StreetArt aus Berlin eine Gastautorin gewonnen zu haben. Berlin ist in Deutschland DIE Hochburg, wenn es um Stencils, Murals, Paste-ups, usw. geht. Hier findet sich an jeder Ecke etwas, was das StreetArt-Herz erfreut. Vielen Dank an Jenni Fuchs, die streetartmag.de folgender Bilder mit Text zusammenstellte:

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Jenni Fuchs zusammen mit einer kleinen StreetArt-Schnecke

Ich weiß nicht mehr seit wann genau ich mich für Graffiti und Street-Art interessiere, aber angefangen es zu sammeln bzw zu dokumentieren habe ich Anfang 2006 nachdem ich mir im Jahr zuvor meine erste Digitalkamera zugelegt hatte. Hauptsächlich fotografierte ich zuerst meine damalige Heimatstadt Edinburgh, abseits der Touristenstrecke, wurde aber auch auf Reisen fündig, besonders in Rom und Reykjavik. In letzterer Stadt fiel vor allem die künstlerische Gestaltung von Häuserwänden auf, die teils ein recht gern gesehener Beitrag zum Stadtbild zu sein schien.

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StreetArt in Edinburgh. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt in Reykjavik. Foto: Jenni Fuchs

Auch hier in Berlin, fielen mir zuerst die Graffiti und Wandgemälde auf, die ganze Häuserwände abdeckten und teilweise schon als echte Kunstwerke bezeichnet werden könnten. In dieser ewigen Baustelle von Stadt, die sich immer noch von seiner flächendeckenden Zerstörung erholt, scheint Street-Art in Baulücken, auf den Giebeln der Überlebenden Häuser sehr beliebt zu sein. Zwischendurch sieht man auch mal hier und da Stencil mit philosophischen Sprüchen, oder Häuser die mit Graffiti Pflanzen oder sogar Llamas dekoriert sind.

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin, Artist: ROA. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

Nach ein paar anfänglichen Wochen in Berlin Mitte wohnen wir nun seit fast 18 Monaten in Kreuzberg. Je tiefer man nach Kreuzberg hinein dringt, desto mehr Graffiti, Sticker, Stencil und Wandgemälde sieht man. Nicht alles würde ich als Kunst bezeichnen, es gibt auch viel Geschmiere, aber dazwischen befinden sich dann ab und an auch wahre Schmuckstücke. Aber genau so sehr wie die umwerfenden Grossflächen-Gemälde, wenn nicht noch mehr, erfreuen mich die kleinen Graffiti Entdeckungen die einem hier und da ins Auge gefallen – eine kleine Schnecke auf dem Weg zum Kindergarten, ein Graffiti Baum an der Friedhofsmauer, ein Elch auf dem Weg zum Supermarkt der mir die Gutheißung seiner Mutter versichert.

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

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StreetArt Berlin. Foto: Jenni Fuchs

Manch einer mag sich über Graffiti und Street-Art negativ auslassen, und gerade bei schönen Altbauten finde ich es auch traurig wenn sie z.B. durch endlose Tags verunstaltet werden. Aber Graffiti bedeutet nicht immer gleich Geschmiere, und kann auch schon mal einen Betonklotz gleich viel schöner aussehen lassen. Gerade im Großstadt Dschungel mag ich es eigentlich ganz gerne wenn es zwischendurch mal ein bisschen bunt wird. In unserem Kiez und dem Rest der Stadt gibt es jedenfalls noch jede Menge Street-Art zu entdecken. Manches kann einen sogar inhaltlich sehr nachdenklich machen oder auch zum lachen bringen, so wie der fragwürdige Held „Supershit“ über dessen Superkräfte ich lieber nicht nachdenken möchte 😉 Und sollte es eines Tages mal heißen „Bye Berlin“, dann weiß ich schon genau wo ich unser Abschiedsfoto machen werde.

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