Lost Places: Früher war hier C&A, jetzt ist es ein verlassener Ort.

Es ist soweit, eine weitere und neue Rubrik findet auf dem streetartmag seinen Platz. Wo hier eigentlich die Farbe auf der Straße regiert, möchte ich mich neben der Straßenkunst einem weiteren urbanen Thema Hamburgs (und auch an sich) widmen: LOST PLACES. Wie ich finde, ein spannendes Thema, das gar nicht so weit ab von der StreetArt liegt. Es geht um städtische Relikte, die auf den ersten Blick oft gar nicht erst wahrgenommen werden. und wenn man sie doch entdeckt, haben sie eine gewisse Faszination. Wenn man im Internet nach „Lost Places“ sucht, stößt man relativ schnell auf eine Erklärung. Doch schnell zeigt sich, dass das Kind je nach Art auch verschiedene Bezeichnungen hat: „Abandoned Place“, „off the map“, „Rotten Places“. Forgotten Places“ und so weiter. Das Spektrum an solchen Orten ist zudem breit gefächert: Industrieruinen, Gewerbeflächen, Denkmälern, Kulturstädten, Landschaftsstücke, Schrottplätze, Infrastruktur,… Daher ist auch meine Rubrik „Lost Places Hamburg“ hier auf dem Blog sehr offen. Wie gewohnt nutze ich mein iPhone als Werkzeug, um die Fotos zu erstellen von den Orten, die ich zufälligerweise aufspüre oder auf die ich gestoßen werden.

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Altes C&A Gebäude an der Wandsbeker Chaussee in Hamburg, Wandsbek

Lost Places Hamburg #1: C&A Wandsbek

Die Spuren vom Modehaus sind noch erkennbar. Über dem Eingang prangen noch ein Schatten und der Rest der Verschraubung vom alten C&A-Logo. Auch der Bau ist typisch für die 70er und die gern genutzten Materialien Beton, Stahl und Glas. Seit einiger Zeit schon wollte ich schon mal ein zwei Schnappschüsse vom Innenleben machen, was man durch die Glastürfront erkennen kann. Viele Teile sind abgedeckt und leider kann man nicht so einfach in das Gebäude rein. Daher auch nur wenige Fotos von meinem ersten Abandoned Place hier in Hamburg.

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Altes C&A Gebäude an der Wandsbeker Chaussee in Hamburg, Wandsbek

Foto

Altes C&A Gebäude an der Wandsbeker Chaussee in Hamburg, Wandsbek

Was mit dem Gewerbeflächen in Zukunft passiert, ist scheinbar offen. Auf http://www.wandsbek-hh.de habe ich einen Artikel von Januar 2012 gefunden, der die Pläne zum damaligen Zeitpunkt darstellt. Es ist von einem Fachmarktzentrum die Rede, das anstelle des C&A-Gebäudes dort entstehen sollte (SB-Warenhaus, ein großes Kinderspielzeug-Geschäft, ein Drogeriemarkt und verschiedene Gastro-Betriebe). Ausführlicher ist auch ein Bericht im Hamburger Abendblatt, der besagt, dass der C&A zum 31.01.2012 ausgezogen ist. Vom geplanten Center „W1“ ist bisher nichts zu sehen, der Bau ist nicht abgerissen, Primark (so wurde auch spekuliert) ist nicht dort eingezogen und so bleibt das alte C&A Gebäude erst einmal ein Lost Place.

3 Kommentare

  1. […] Kaum habe ich eine neue Blogbeitragsreihe begonnen, schon kommt ein 2. Artikel hinterher. Nachdem ich beim ersten Post zu “Lost Places Hamburg” zum alten C&A-Gebäude lediglich drei Fotos veröffentlichte (mehr war leider nicht zu machen…), habe ich nun ein paar mehr Schnappschüsse gemacht. Ort des Geschehens: Das Eingangstor am Eichtalpark. Ebenfalls im Eichtalpark. Obwohl die Hamburg-typische Backsteinarchitektur denkmalgeschützt ist und repräsentativ als Entrée des riesigen Parks fungiert, ist es meiner Meinung nach dennoch ein Lost Place. Hier wurde augenscheinlich seit geraumer Zeit nichts für die Erhaltung getan. In das integrierte kleine Gebäude des Tors war ein öffentliches WC für Damen und Herren eingebettet. Dieses sind aber geschlossen und wurden wohl zeitweise als Lagerraum für Sperrmüll genutzt. Auch die Details lassen die Zeit sichtbar werden: zerschlagene Fenster, Graffiti-Tags, verwilderte Natur. Aber Bilder sagen mehr als Worte: […]

  2. […] Kaum habe ich eine neue Blogbeitragsreihe begonnen, schon kommt ein 2. Artikel hinterher. Nachdem ich beim ersten Post zu “Lost Places Hamburg” zum alten C&A-Gebäude lediglich drei Fotos veröffentlichte (mehr war leider nicht zu machen…), habe ich nun ein paar mehr Schnappschüsse gemacht. Ort des Geschehens: Das Eingangstor am Eichtalpark. Ebenfalls im Eichtalpark. Obwohl die Hamburg-typische Backsteinarchitektur denkmalgeschützt ist und repräsentativ als Entrée des riesigen Parks fungiert, ist es meiner Meinung nach dennoch ein Lost Place. Hier wurde augenscheinlich seit geraumer Zeit nichts für die Erhaltung getan. In das integrierte kleine Gebäude des Tors war ein öffentliches WC für Damen und Herren eingebettet. Dieses sind aber geschlossen und wurden wohl zeitweise als Lagerraum für Sperrmüll genutzt. Auch die Details lassen die Zeit sichtbar werden: zerschlagene Fenster, Graffiti-Tags, verwilderte Natur. Aber Bilder sagen mehr als Worte: […]

  3. Moin,

    ich habe vor ein paar Wochen gelesen (und auch auf Twitter mal den Link geteilt), dass hier Ende des Jahres der Bau eines neuen Einkaufszentrums erfolgen soll. Ein besonders schickes …

    Nun denn.

    Aber die Serie gefällt mir und ich bin gespannt, was du noch so entdeckst

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