StreetArt Hamburg: (Mindestens) 6 internationale StreetArt Künstler verschönerten die Hansestadt

6 internationale StreetArt Künstler – und wenn nicht sogar noch mehr – waren bereits in Hamburg und haben den Straßen ihren wunderbaren Hinterlassenschaften geschenkt. Schoneinige Male habe ich verschiedene Fotos von den Kunstwerken hier auf dem Blog gepostet. Für Hamburg.de und mein Engagement für „So bloggt Hamburg“ habe ich vergangene Woche einmal 6 wichtige Künstler, die hier zu Besuch waren, in einem beitrag zusammengebracht.

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StreetArt Hamburg, Boxi, Foto: Sebastian Hartmann

Boxi – Der Caspar David Friedrich unserer Zeit

Der in Kint/England geborene Künstler Boxi zählt mittlerweile zu einem der besten Stencil-StreetArtists der Welt. Mit viel Akribi und Liebe zum Detail gestaltet Boxi, der mittlerweile in Berlin lebt und arbeitet, seine Figuren, sodass sie fast fotorealistisch wirken und sich erst auf eine geringe Distanz die übereinander gelagerten Farbflächen offenbaren. In Hamburg kann der geneigte StreetArt Fan eines seiner Figuren mit Helm namens „Roger“ im Karoviertel bestaunen. Leicht läuft man an dem Begrenzungsstein, auf dem Boxi seine Figur 2007  hinterlassen hat, vorbei.

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StreetArt Hamburg, Dave the Chimp, Foto: Sebastian Hartmann

Dave The Chimp – Der mit den bunten Bohnen tanzt

Die orangenen Bohnen sind sein Markenzeichen. Sie lehnen in Hauseingängen und rauchen oder fahren mit Skateboards die Treppe hinunter. Manchmal stehen sie auch nur verdutzt oder jonglierend in der Gegend herum. Der Engländer Dave The Chimp, der wie Boxi auch mittlerweile in Berlin lebt und arbeitet, macht aus Farbkleksen mit großem Enthusiasmus lustige Figuren, die sich mit viel Witz und Charme in das Straßenbild integrieren und kleine Geschichten erzählen. Seine Werke sind aktuell vor allem in St.Pauli an der Grenze zum Schanzenviertel vorzufinden.

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StreetArt Hamburg, Zezão, Foto: Sebastian Hartmann

ZEZÃO – Eine Synfonie in Blau und Blau und Blau.

Der brasilianische StreetArt-Künstler ZEZÃO wurde 1972 in São Paulo geboren und ist bekannt für seine Graffiti mit impulsiven, blauen und geschwungenen Formen. Seine Werke sind überall auf der Welt zu sehen. Die von ihm speziell entwickelte Technik nennt er selber „Flops“ und bringt sie ohne Konzeptzeichnung direkt an die Wand. In Hamburg ist eines seiner Kunstwerke an jenem Ort zu finden, wo jeden Samstag der Flohmarkt an der Feldstraße – die Flohschanze – stattfindet. Hier ziert das Flop die schwarze Wand am Brunnenbüro. Das Mural entstand im Rahmen der Millerntor Gallery – einer Aktion von Viva con Agua. Ein weiteres Flop ist direkt im St.Pauli-Stadion zu sehen.

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StreetArt Hamburg, JR, Foto: Sebastian Hartmann

JR – Inside Out Project & A Hundred Faces

In den letzten Jahren hat sich JR vor allem mit einer ganz besonderen Aktion einen Ruf erarbeitet. Der französische StreetArtist portraitiert mit dem Inside Out Project die Menschen in den Städten, in dem er das Inside Out Project stattfindet, und inszeniert so die Identitäten eines Ortes als Mittelpunkt seiner Kunst. Barcelona, Cannes, Baden Baden, New York, Paris, Johannesbourg und nun auch Hamburg. Viele Tausend Menschen hatten so bereits die Möglichkeit wahrgenommen, Teil der Kunst von JR zu werden. In Hamburg finden sich seine Portraits an 2 Wänden des Millerntor Stadions und sind während der letzten Millerntor Gallery entstanden. Die Bilder, die JR auf den Boden geklebt hat, sind leider mittlerweile kaum noch zu erkennen.

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StreetArt Hamburg, Banksy, Foto: Sebastian Hartmann

Banksy – StreetArt of the one and only

Und auch vom Großmeister und Aushängeschild der StreetArt ansich – Banksy – gibt es etwas in Hamburg zu entdecken. Werke von ihm auf deutschen Straßen sind eher eine Seltenheit. In der Hansestadt verbirgt sich in der Neustadt ein Stencil seines berühmten Motivs „Bomb Hugger“. Es zeigt ein kleines Mädchen, dass gerade eine herunterfallende Rakete umarmt. Das Bild auf einem Betonpfeiler entstand vor einigen Jahren und wurde sicherheitshalber hinter einer Glasscheibe geschützt. Somit wird es Hamburg noch eine ganze Weile erhalten bleiben.

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StreetArt Hamburg, BASE23, Foto: Sebastian Hartmann

BASE23 – cyber dragons from outer space.

Der Graffiti-Künstler BASE23 startete mit dem Sprühen im Jahr 1989. Wie viele andere StreetArtist nennt er Berlin seit 2006 seinen Wohn- und Arbeitssitz. Über seine eigentlich Herkunft gibt es auf seiner Website lediglich ein Mythos. Fest steht: Er hat in vielen Teilen der Welt bereits ausgestellt und genießt ein internationales Renommee. So finden sich seine beeindruckenden Roboter-ähnlichen und futuristisch daher kommenden Drachen-Figuren in Barcelona und London, Melbourne und Paris – und eben auch in Deutschland wie zum Beispiel in Berlin und Hamburg. Gegenüber des Millerntor Stadions blickt man auf einen grün grell erleuchteten Drachen mit Säbel und Piratenhut, der gut aus einer anderen Galaxie stammen könnte und eine halbe Hauswand an der Budapester Straße bedeckt. Ein weiteres seiner gigantischen Werke wurde leider mit dem Abriss einer Halle in Hafencity dem Erdboden gleich gemacht.

Den kompletten Artikel gibt es auf http://www.hamburg.de/so-bloggt-hamburg/artikel-von-sebastian-hartmann.

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